
Die 0,2 mm dünne Siliziumscheibe ist nicht nur spröde und zerbrechlich, sondern auch anfälliger für Umwelteinflüsse wie Rückstände, Ölflecken, Staub und Schweiß an den Fingern beim manuellen Reinigen, Polieren und Sortieren. Zudem hinterlassen Werkzeuge wie Vakuumgreifer Formspuren, die sich nur schwer entfernen lassen. Dies ist arbeits- und zeitaufwendig und beeinträchtigt das Erscheinungsbild der Produkte erheblich. Herkömmliche starre Greifer können leicht zu Kantenbrüchen und verdeckten Rissen führen und die Ausbeute verringern. Wie lassen sich also Siliziumscheiben nahtlos von einer Roboterhand bewegen?
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Neben Siliziumwafern stehen auch Glasplatten und Leiterplatten bei der Modernisierung ihrer automatisierten Produktionslinien vor ähnlichen Herausforderungen. Die flexiblen, antistatischen Greifer von Rochu erzeugen glücklicherweise keinen Staub und vermeiden dessen Kontakt. Sie umgehen empfindliche Oberflächen, Kanten und Kanten und ermöglichen so ein spurenloses und beschädigungsfreies Bewegen von Siliziumwafern. Dadurch wird eine fehlerfreie Produktoberfläche gewährleistet und die Ausbeute an Qualitätsprodukten erhöht.

(Bild: Transfer einer 0,3 mm dicken Glasscheibe mit Rochu-Antistatikbeschichtung, keine Fingerabdrücke)
Kunststoff, Glas und andere Materialien eignen sich hervorragend zur statischen Aufladung. Durch Reibung zwischen diesen beiden Arten nichtleitender Objekte entsteht jedoch eine starke statische Aufladung. Die weichen Finger von Rochu zeichnen sich nicht nur durch ihre sanfte, kontaktlose Beschaffenheit aus, sondern verhindern auch wirksam die Entstehung statischer Elektrizität.

(Abbildung: zeigt die Handhabung der Leiterplatte des flexiblen antistatischen Fingermoduls von Rochu)
Seitdem ist die Rochu-Gruppe nicht nur Hersteller von Softroboter-Greifern, sondern auch Experte für umfassende flexible Greiferlösungen. Heutzutage können die antistatischen und spurlosen Greiferfinger in der automatisierten Fertigung eingesetzt werden, um die Unversehrtheit und Fehlerfreiheit empfindlicher Bauteile zu gewährleisten und dem Roboterarm die Möglichkeit zu geben, seinen Einsatz in der 3C-Elektronik, der Halbleiterindustrie, der Photovoltaik und anderen Branchen auszuweiten.